Sie fragen – ich antworte!
Bereits beantwortete Fragen
Wie definierst Du kulturelle Altenarbeit?
Bloß keine Kaffeefahrt! Ich wünsch mir Bildung, Bildungsanreize... " Wir schreiben Neuenkirchen- Voerden" Geschichte von Bürgern in Geschichten- vllt kann daraus ein Nk Voe Lrsebuch entstehen.. keine Juxstories , sondern: weißte noch: ja damals 1978/ 1979Schneekatastrophe- wie sich dann Menschen geholfen haben...
Sehr geehrter Herr Weitzmann,
vielen Dank für Ihre Anfrage die ich gerne beantworten möchte. Ich definiere kulturelle Altenarbeit als die aktive Teilhabe älterer Menschen am kulturellen Leben durch gemeinschaftsstärkende Angebote, die Begegnung ermöglichen und Identität fördern. Hierfür braucht es jedoch gute Rahmenbedingungen: Daher ist es mein Ziel als Bürgermeister, erstens Kulturschaffende zu unterstützen, zweitens bestehende Angebote zu stärken, drittens Zugänge zu erleichtern und viertens kommunale Rahmenbedingungen insgesamt so zu gestalten, dass kulturelle Altenarbeit gemeinsam mit den Menschen entsteht – nicht über ihre Köpfe hinweg.
Welche Rolle spielt neben Ihrem Schwerpunkt „Jugendförderung“ die Seniorenarbeit?
Sehr geehrter Herr Hoppe,
lieber Heinrich,
Jugendförderung ist für mich ein zentraler Schwerpunkt, weil junge Menschen die Zukunft unserer Gemeinde sind. In der Seniorenarbeit geht es mir allen voran darum, Teilhabe zu sichern und die Lebensleistung der älteren Generation sichtbar zu würdigen.
Als Kommune werden wir die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen – etwa durch verlässliche Räumlichkeiten und klare Strukturen mit regelmäßigen Öffnungszeiten. Solche Orte helfen nicht nur gegen Einsamkeit, sondern schaffen Raum für Begegnung, Austausch und kreative Aktivitäten. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, wie bereichernd solche Begegnungen für eine Gemeinde sind, die vom Miteinander und von einem starken „Wir-Gefühl“ lebt.
Welche Rolle spielt die Klimafolgenanpassung in deiner Vorstellung von Stadtentwicklung?
Lieber Herr Hoppe,
wir erleben zunehmend Hitzeperioden, Starkregen und Trockenphasen – darauf muss eine Kommune durch vorausschauende Planung vorbereitet sein. Für mich ist Klimafolgenanpassung deshalb vor allem verantwortungsvolles Risikomanagement: Wenn wir heute nicht vorsorgen, zahlen wir morgen mit höheren Schäden und Sanierungskosten.
Hochwasserzonen brauchen gezielten Schutz durch eine intelligente Wasserführung. Gleichzeitig müssen auch Schulen und Kitas durch klimaresiliente Bauplanung so gestaltet sein, dass sie Hitze und Extremwetter standhalten.
Ebenso wichtig sind Grün- und Schattenflächen. Sie tragen nicht nur zur Anpassung an veränderte klimatische Bedingungen bei, sondern erhöhen zugleich die Lebensqualität als Orte des Verweilens und der Begegnung.
Diese Form der Vorsorge ist für mich zugleich solide Finanzpolitik, weil sie hilft, Folgekosten frühzeitig zu vermeiden, anstatt später teuer reagieren zu müssen.
Wie stellen Sie sich die ersten 30 Tage in unserem Rathaus vor?
Lieber Herr Hoppe,
in den ersten 30 Tagen werde ich mir einen Überblick über Finanzen, laufende Projekte und die Verwaltungsstruktur verschaffen. Gleichzeitig werde ich aktiv das Gespräch mit Gemeinderat, Verwaltung, Vereinen, Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürgern suchen, um zuzuhören und Erwartungen klar abzugleichen.
Am Ende dieser Phase werde ich konkrete Prioritäten für das erste Jahr setzen – transparent, realistisch und mit klarem Fokus darauf, was unsere Gemeinde wirklich voranbringt.
